Pressemitteilung September 2010

Morbus Bechterew - Wichtig ist die Früherkennung
Gruppensprecherseminar 2010


2 Prozent der Bevölkerung sind an Morbus Bechterew erkrankt. Der Verlauf dieser Erkrankung kann durch das rechtzeitige Erkennen und den Beginn der Behandlung entscheidend geprägt werden. Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit und die Kosten der Behandlung sind für die Betroffenen und die Gesellschaft wichtiges Thema. Die DVMB, die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew. Eine Selbsthilfeorganisation von Betroffenen kümmert sich um die Belange der Erkrankten und bietet Beratung, Bewegung und Begegnung in Therapiegruppen an. Morbus Bechterew ist eine der vielen rheumatischen Erkrankungen. Dabei kann die Wirbelsäule komplett versteifen und die Beweglichkeit sehr eingeschränkt werden. Morbus Bechterew ist eine entzündliche Erkrankung, die auch sehr oft starke Schmerzen verursacht. Regelmäßige medikamentöse und physiotherapeutische Behandlung ist daher unumgänglich und kann den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen. Die Sprecherinnen und Sprecher der örtlichen Selbsthilfegruppen aus Rheinland Pfalz treffen sich am 25. und 26. September 2010 in Bad Münster am Stein zu einem Seminar, um über die weitere Arbeit zu beraten und die Angebote der Selbsthilfegruppen zu verbessern. Zum Thema:„Spondyloarthritiden – was man wissen sollte“ referiert der ärztliche Berater des Landesverbandes, Dr. med. Peter Härle, Mainz.
Die DVMB steht im ihrem gebündelten Wissen gerne zur Verfügung. Interessierte und Betroffene können sich an alle Selbsthilfegruppen und an den Landesvorsitzenden wenden.
Ihr Ansprechpartner ist der Vorsitzende des DVMB Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Jürgen Seifert, Helmut-Braun-Ring 3, 76761 Rülzheim, Tel.: 07272 / 7 77 81 92, E-Mail: seifert@dvmb-rlp.de

Information zur Erkrankung Morbus Bechterew:
Der zum rheumatischen Formenkreis zählende Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche, sehr schmerzhafte Wirbelsäulen-Erkrankung mit einer starken Neigung zur Versteifung und Verknöcherung. In Deutschland leiden zirka 2 % der Bevölkerung an dieser nicht heilbaren Erkrankung. Medikamentöse Therapien dienen neben der Schmerzreduzierung auch der Entzündungshemmung und sind oft mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Ohne schädliche Nebenwirkungen hilft nur Bewegungstherapie, also intensive Krankengymnastik. Sie kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen und ein Nachvornebeugen und Versteifen der Wirbelsäule mit allen daraus folgenden psychischen und physischen Problemen vermeiden. Diese Krankengymnastik muss ständig, alleine oder in der Gruppe, konsequent durchgeführt werden. Dennoch entwickelt sich die Krankheit meistens weiter. Das bedeutet, dass sich auch die Krankengymnastik diesem veränderten Krankheitsbild ständig anpassen muss.
Die DVMB als Interessenvertretung der an Morbus-Bechterew-Erkrankten schult daher die Physiotherapeuten, so dass das Funktionstraining in den Selbsthilfegruppen der DVMB optimal durchgeführt werden kann.
Die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) ist eine ehrenamtlich geführte Selbsthilfevereinigung. Der Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. bietet in 23 Gruppen den Morbus-Bechterew-Patienten unter anderem eine wohnortnahe Betreuung an sowie Informationen über medizinische, sozial- und versicherungsrechtliche Fragen.

30 Jahre Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew - Kompetenz aus Erfahrung

Die Pressemitteilung finden Sie auch im Internet unter http://www.dvmb-rlp.de -> Landesverband -> Presse

Verantwortlich für diese Pressemitteilung: Ludger Maria Kochinke,
Mitglied im Vorstand der DVMB für Öffentlichkeitsarbeit, Gartenfeldstr. 21, 55118 Mainz,
Tel.: 06131 / 61 23 11, kochinke @ dvmb-rlp.de




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