Pressemitteilung März 2011

Bewegung, Beratung und Begegnung

Der Landesverband der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew betreut seit 25 Jahren Selbsthilfegruppen in Rheinland-Pfalz

Der Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) feiert am Samstag, den 2. April sein 25-jähriges Jubiläum im Bürgerhaus in Mainz-Finthen. Unter seinem Dach betreut der Landesverband insgesamt 23 örtliche Selbsthilfegruppen von Andernach bis Zweibrücken in ganz Rheinland-Pfalz. Morbus Bechterew, wissenschaftlicher Name Spondylitis ankylosans, ist eine schmerzhafte, chronisch verlaufende entzündlich-rheumatische Erkrankung, die sich vor allem an der Wirbelsäule auswirkt. Die Ursachen dieser rheumatischen Erkrankung sind bislang unbekannt. Um einer möglichen Versteifung der Wirbelsäule vorzubeugen, hilft eine spezielle Bewegungstherapie. In ihren jeweiligen Selbsthilfegruppen organisieren Betroffene mit Unterstützung speziell ausgebildeter Physiotherapeuten eine regelmäßige Gymnastik in geeigneten Sporthallen bzw. Warmwasserbädern. Der Landesverband unterstützt die Gruppen finanziell und ideell, sowie in organisatorischen und rechtlichen Angelegenheiten.

Die Jubiläumsfeier beginnt um 9:45 Uhr. Nach den Grußworten steht um 11:00 Uhr ein fachärztlicher Vortrag auf dem Festprogramm. Bernhard Kübler-Nolde, psychologischer Psychotherapeut an der Karl-Aschoff-Klinik in Bad Kreuznach, wird zum Thema „Schmerzbewältigung bei Morbus Bechterew“ referieren. Dazu sind alle Morbus Bechterew-Erkrankte sowie Interessierte herzlich eingeladen. Im Anschluss an die Feier treffen sich am Nachmittag die Delegierten des Verbandes zu ihrer Sitzung.

Schirmherrin der Veranstaltung ist die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer. Als Ehrengäste werden unter anderem erwartet: Ottmar Miles-Paul, Landesbehindertenbeauftragter; Jens Beutel, Oberbürgermeister der Stadt Mainz; Franz Gadenz, Bundesvorsitzender der DVMB; Dr. Ulf Droste, Präsident der Deutschen Rheumaliga, LV Rheinland-Pfalz; Wolfgang Krause, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Vertreter der KISS und der LAG Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz; Elfriede Schmidt, Landesvorsitzende der DVMB Hessen; Gerhard Werner, Landesvorsitzender der DVMB Saarland; Dr. Peter Härle, der ärztliche Berater des Landesverbandes sowie die bisherigen Landesvorsitzenden.

Der Landesverband Rheinland-Pfalz der DVMB (Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew) wurde am 8. November 1986 in Mainz-Hechtsheim gegründet. Damals gab es in Rheinland-Pfalz neun Selbsthilfegruppen für Morbus Bechterew-Erkrankte, eine davon in Mainz. Zu den Aufgaben des Landesverbandes zählt es, an Bechterew Erkrankten eine „Grundversorgung“ an professioneller Bewegungs-Therapie zu bieten, um die Wirbelsäulen-Beweglichkeit zu erhalten. Dies wird in den einzelnen Selbsthilfegruppen erzielt. Der Landesverband liefert dafür medizinische und rechtliche Rahmenbedingungen und vertritt übergeordnete Interessen der Selbsthilfegruppe in enger Abstimmung mit dem Bundesverband, der seinen Sitz in Schweinfurt hat. Schirmherrin der DVMB ist Stephanie Freifrau von und zu Guttenberg. Der Bundes- und der Landesverband werden durch Mitglieder aus den Selbsthilfegruppen gestellt.

25 Jahre Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew - Landesverband Rheinland-Pfalz
Festveranstaltung

Ort: Bürgerhaus Mainz-Finthen
Am Obstmarkt 24, 55126 Mainz
Datum 2. April 2011
Begrüßung, Feier, Vortrag: 09:45 – 12:00 Uhr
Delegiertenversammlung: 13:30 – 16:30 Uhr
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: http://www.dvmb-rlp.de

Verantwortlich für diese Pressemitteilung: Ludger Maria Kochinke, Mitglied im Vorstand des Landesverbandes der DVMB für Öffentlichkeitsarbeit, Gartenfeldstraße 21, 55118 Mainz, Tel.: 0157 72879873, kochinke@dvmb-rlp.de




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